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Die Fauna

Erstellt von H.-J.Flügel
Stand: 27.01.2014

auf dem Freigelände des Bienenmuseums

Bienen

Wespen

Ameisen

Pflanzenwespen

Schwebfliegen

Dickkopffliegen

Weitere Fliegen

Heuschrecken

Wanzen

Zikaden

 

 

 

Wir leben auf dem spannendsten Planeten, der derzeit in unserem Universum bekannt ist. Wir teilen ihn mit vielen anderen Lebewesen, die sich an die verschiedensten Lebensräume angepasst haben. Doch ehrlich: wie viele unserer Mit-Lebewesen kennen Sie wirklich?

Im Garten und auf dem Freigelände des Bienenmuseums sind wir bemüht, wenigstens eine Bestandserfassung der dort wild lebenden Tiere, Pflanzen und Pilze durchzuführen. Da ein wesentlicher Teil des Freigeländes von einem stillgelegten wärmebegünstigten Bahndamm gebildet wird, finden sich hier oft erstmals Insektenarten, die sich im Zuge des Klimawandels weiter nach Norden ausbreiten. Unser Gelände ist deshalb als Monitoringfläche optimal geeignet.

Die hier nachgewiesenen und bisher bestimmten Tiergruppen werden auf den folgenden Seiten kurz vorgestellt und die Artenlisten laufend aktualisiert.

Die Belegexemplare befinden sich im Archiv des Lebendigen Bienenmuseums, wo sie interessierten Experten nach Absprache zur Bearbeitung zur Verfügung stehen. Dabei ist jeder Spezialist einer noch nicht oder nicht vollständig bearbeiteten Gruppe herzlich eingeladen, hier Untersuchungen durchzuführen oder das vorhandene Material weiter zu bearbeiten.

Wer Interesse hat, auf seinem Grundstück ebenfalls die Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen oder seinen Garten artenreich gestalten will, kann sich an uns wenden; wir nehmen entsprechende Aufträge gerne an und garantieren eine fachkundige Erfüllung Ihrer Wünsche.

Schmetterlinge

Köcherfliegen

Käfer

Weitere Insekten

Spinnen

Moosmilben

Schnecken

Wirbeltiere

Gallen

Blütenökologie

 

 

 

 

 

Bereits seit 1990 erfolgten vereinzelte Aufnahmen von blütenbesuchenden Insekten auf dem Gelände des heutigen Bienenmuseums. Die gezielte Erfassung der Fauna begann 1997 mit unserem endgültigen Zuzug aus Berlin nach Knüllwald-Niederbeisheim. Aufgrund der Probleme mit den Naturschutzbehörden in Nordhessen verlagerte sich der Schwerpunkt der Aufnahmen zunehmend zu den Dipteren, darunter insbesondere zu den Schwebfliegen und Dickkopffliegen, für deren Fang es keiner behördlichen Genehmigung bedarf. Bei der Einarbeitung in diese mir bisher fremden Gruppen halfen insbesondere Claus Claußen und Dieter Doczkal sowie Franz Malec und Jens-Hermann Stuke.

Meine Bestimmung der Raubfliegen überprüfte und verbesserte Danny Wolff, und bei den Bremsen half Wolfgang Schacht von der Zoologischen Staatssammlung München. Er und Rudolf Bährmann bestimmten freundlicherweise auch einen Teil weiterer Fliegenfamilien. Bei den Raupenfliegen war mir Dr. Joachim Ziegler vom Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität in Berlin behilflich, und die Schmeißfliegen sowie Echten Fliegen wurden von Hans-Georg Rudzinski teilweise bearbeitet. Die Schmetterlingsmücken bestimmte Rüdiger Wagner.

Bei der Einarbeitung in die Gruppe der Stechimmen, mit der ich mich bereits seit 1989 beschäftige, wurde ich anfangs besonders von Chris Saure, Berlin, und Heinrich Wolf, Plettenberg, unterstützt. Die Lichtfänge für die Nachtfalter führe ich zusammen mit Rolf Angersbach durch, der diese auch teilweise bearbeitet hat. Die Wanzen und Zikaden wurden von Prof. Dr. Reinhard Remane teilweise bestimmt; ein größerer Teil der Wanzen wird nun von Carsten Morkel bearbeitet. Die Zikaden wurden zum Teil auch von Torsten Cloos mit bearbeitet, und neuerdings hilft das Team um Rolf Niedringhaus bei der weiteren Bestimmung. Bei der Erhebung der Vogelwelt ist uns Ekkehard Haas und Paul-Lothar Hoffmann behilflich.

Die Laufkäfer werden von Mathias Sommer (DEI) bestimmt, während die Kurzflügeldeckenkäfer von Wolfgang Apfel, Thüringen, die Rüsselkäfer von Lutz Behne (ebenfalls vom DEI) und Peter Sprick bearbeitet werden. Bei den übrigen Käferfamilien fand ich Hilfe bei den Mitgliedern des Thüringer Entomologenverbandes und der Arbeitsgruppe Hessischer Koleopterologen, insbesondere von den Herren Höhner, Lange, Kopetz und Weigel. Insbesondere Wilhelm Höhner bestimmt unermüdlich meine jüngeren Käferaufsammlungen aus ganz Mitteleuropa inklusive der Rüsselkäfer.

Diesen allen sei hiermit nochmals nachdrücklich gedankt.

Die Heuschrecken und die Ameisen konnten wir wieder mit Hilfe befreundeter Faunisten aufarbeiten: Bei den Ameisen gab Werner Schulze aus Bielefeld mit seinem Fund der in Deutschland stark gefährdeten Dolichoderus quadripunctatus an der Bienennistwand den Anstoß, und Wolfgang Dorow vom Senckenberg-Museum in Frankfurt/Main bestimmte freundlicherweise die bisher gesammelten Ameisen von unserem Gelände. Bei den Heuschrecken, die wir derzeit kreisweit bearbeiten, wurden unsere Bestimmungen von Sigfrid Ingrisch überprüft. Weitere Tiergruppen sind in Vorbereitung.

Neu hinzugekommen sind weiterhin die Schnecken, bei deren Erfassung und Bestimmung uns Wolfgang Lehmann aus Korbach in uneigennütziger Weise geholfen hat, und die Wirbeltiere, hinter denen sich neben Fischen, Amphibien und Reptilien auch die Vögel und Säugetiere verstecken. Bei dieser Gruppe fanden wir mehrere Helfer, die auf der entsprechenden Seite benannt sind. Köcherfliegen werden erst neuerdings systematisch erfasst, seit Beate Wolf ihre Hilfe bei der Bestimmung der Tiere angeboten hat. Erste Ergebnisse sind nun hier zu sehen. Die Spinnen als weiterer Neuzugang liegen schon lange determiniert durch Bodo von Broen vor, sind aber in der Hoffnung auf weiteren Artenzuwachs vorerst zurück gestellt worden. Jetzt ist es allerdings an der Zeit, zu zeigen, dass auch Spinnen auf dem Gelände erfasst werden, und mit der Hilfe von Andreas Malten vom Senckenberg-Museum in Frankfurt/Main hat sich die Zahl der nachgewiesenen Arten mehr als verdoppelt. Ebenfalls neu sind die Pflanzengallen mit tierischen Erzeugern. Angeregt wurden wir zu ihrer Erfassung durch Wolfgang Lehmann, der für und mit uns die Gallen am Halberg bei Neumorschen in mehreren Begehungen erfasste.

Im Winter 2009/2010 war endlich etwas Zeit, Aufgestautes abzuarbeiten. So ist die Seite mit den Diversen Insekten entstanden, die Moosmilben sind hinzu gekommen, und zuletzt konnten sogar die Pflanzenwespen zumindest teilweise aufgearbeitet und ins Netz gestellt werden. Auch hier waren die gewonnenen Erkenntnisse keine alleinige Eigenleistung, sondern hatten im Hintergrund einige, auf den jeweiligen Seiten genannte hilfsbereite Fachleute, die mit ihrem Fachwissen zum Ergebnis beitrugen.

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